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22. Februar 2019

Wozu benötige ich einen Makler?

Prospekt Poschmann Immobilien ist online
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Im nachfolgenden Ratgeber erfahren Sie, woran Sie einen guten Makler erkennen, was dessen Aufgaben sind und wie sich die Kosten für die Provision bzw. Courtage zusammensetzen.

In Deutschland ist die Berufsbezeichnung Immobilienmakler nicht geschützt – somit bedeutet dies nicht, dass ein Makler immer entsprechend fachlich ausgebildet ist.

Wer als Besitzer einer Immobilie darüber nachdenkt, seine Immobilie zu verkaufen und diese Aufgabe einem Makler anvertrauen möchte, sollte aus diesem Grund gut prüfen, ob es sich dabei um einen seriösen, fachkundigen Makler handelt. Im nachfolgenden Ratgeber erfahren Sie, woran Sie einen guten Makler erkennen, was dessen Aufgaben sind und wie sich die Kosten für die Provision bzw. Courtage zusammensetzen.

Bedenken Sie beim Lesen des Textes, dass Sie sich auf der Webseite eines Leipziger Maklers befinden 😉 Selbstverständlich werden wir nicht komplett objektiv sein, geben allerdings unser Bestes. Denn auch wir lassen uns an den Eckpfeilern messen. Auch eine Auszeichnung, die nicht jeder Makler leisten wird!

Die wichtigsten Aufgaben eines Immobilienmaklers

Makler übernehmen für ihre Auftraggeber eine große Bandbreite unterschiedlicher Dienstleistungen. Meistens wird zunächst gemeinsam mit dem Besitzer der Immobilie besprochen, was das Ziel der Vermarktung sein soll. Ebenfalls begutachtet er die entsprechende Immobilie vor Ort und schätzt deren Wert. Alle relevanten Informationen, wie eine aussagekräftige Beschreibung der Immobilie, professionelle Fotos sowie weitere Unterlagen werden dann von ihm zu einem Exposé für den Verkauf zusammengefasst. 

Anschließend folgt das Präsentieren der Immobilie auf dem Markt. Hierfür nutzt der Makler die unterschiedlichsten Kanäle, darunter verschiedene Internetportale, eine Vorstellung des Exposés auf seiner eigenen Webseite, Annoncen in Tageszeitungen, Anzeigen in Sozialen Netzwerken und vieles mehr. Reagieren potenzielle Kaufinteressenten darauf, wählt er geeignete Kandidaten aus und lädt diese zu einem Besichtigungstermin ein. Mit ihnen führt der Makler auch die Verkaufsverhandlungen und sorgt dafür, dass sowohl die Interessen des Eigentümers als auch des Käufers berücksichtigt werden. Hat sich ein Käufer für die jeweilige Immobilie gefunden, kümmert er sich um das Aufsetzen des Kaufvertrags. Der Besitzer der Immobilie wird dann von ihm zum Notar begleitet und betreut ebenso den gesamten Prozess der Immobilienübergabe an den Käufer. 

Gute Makler können den Wert einer Immobilie richtig einschätzen 

Zu den wichtigsten Tätigkeiten eines guten Maklers gehört es, einen angemessenen Wert für eine Immobilie ermitteln zu können. Dafür ist es eine Grundvoraussetzung, dass der Makler den Immobilienmarkt wie seine Westentasche kennt – nur dann ist er dazu in der Lage, zu schätzen, wie hoch der Verkaufspreis maximal angesetzt werden kann. Unter Umständen teilt er dem Besitzer der Immobilie allerdings auch mit, falls die Immobilie sich nicht gut verkaufen lässt und ob gewisse Maßnahmen vor dem Verkauf erforderlich sind. 

Gerade für private Eigentümer ist es häufig schwierig, den Wert ihrer Immobilie korrekt einzuschätzen. Mit der Hilfe eines Maklers lässt sich vermeiden, dass ein Haus entweder deutlich unter Wert oder viel zu teuer verkauft wird. Ist ein Objekt lange auf dem Markt und findet einfach keinen Kaufinteressent, ist der Verkaufspreis in der Regel zu hoch. Zudem nehmen potenzielle Interessenten bei älteren Anzeigen dann häufig an, dass mit der Immobilie etwas nicht stimmt. 

Die Erstellung des Exposés – was dabei wichtig ist 

Damit der Makler ein aussagekräftiges, attraktives Exposé einer Immobilie erstellen kann, benötigt er hierfür erst entsprechende Unterlagen. Diese besorgt er bei verschiedenen Ämtern, darunter Hausverwaltungen, Notariaten oder anderen Einrichtungen. Somit muss sich der Auftraggeber nicht selbst um die Beschaffung der Unterlagen kümmern, was ihm viel Aufwand und Zeit erspart. 

Das Exposé ist das Wichtigste für den erfolgreichen Verkauf eines Hauses. Je ansprechender und interessanter ein Objekt dargestellt wird, desto einfacher und schneller lässt es sich auch verkaufen. Eine große Rolle spielen dabei vor allem professionelle Fotos, die in der Regel von einem darauf spezialisierten Fotografen erstellt werden. Gute Immobilienmakler wissen genau, welche Kundengruppen angesprochen werden müssen und erstellen auf ihrem Know-How dementsprechend das passende Exposé. Für erfolgreiche Immobilienmakler ist es meist kein Problem, eine Immobilie schnell zu verkaufen – so dass die Veröffentlichung auf Immobilienportalen manchmal gar nicht erforderlich ist. 

Auch die Beratung eines Maklers ist wichtig 

Eine weitere, häufig unterschätzte Aufgabe eines Makler ist die Beratung von Verkäufern und Kaufinteressenten. So kann er Eigentümern beispielsweise dabei behilflich sein, einen Umzugsservice zu finden oder einen passenden Energieberater auszuwählen. Ebenfalls kann er seinen Kunden Tipps zu einer sicheren Finanzierung geben. Sollten sich an oder in einer Immobilie Schäden zeigen, kann der Makler einen Fachmann beauftragen, dafür eine passende Lösung zu finden und prüfen, wie hoch die Kosten für eine Reparatur ausfallen.

Seriöse Makler unterstützen ihre Kunden auch noch nach einer erfolgreichen Vermittlung und helfen Ihnen bei Fragen jederzeit weiter. 

Zusätzliche Tätigkeiten, die ein Immobilienmakler übernehmen kann

Neben den genannten Tätigkeiten gibt es noch weitere Dienstleistungen, die ein guter Makler seinen Kunden anbieten kann: 

  • Er vereinbart Termine zwischen dem Eigentümer und dem Interessent und fungiert als neutraler Berater 
  • Immobilienmakler informieren den Besitzer der Immobilie stets über den aktuellen Verkaufsstand 
  • Er stimmt einzelne Details im Kaufvertrag zwischen den Parteien ab 
  • Makler könnem die Prüfung der Bonität des Käufers übernehmen 
  • Er begleitet die Beteiligten zum Notar 
  • Immobilienmakler übernehmen die Schlüsselübergabe an den Kaufinteressenten und erstellt ein rechtskräftiges Übergabeprotokoll 

Darüber hinaus gilt: Gute Immobilienmakler bieten in keinem Fall an, kostenfrei für einen Verkäufer oder Kaufinteressenten zu arbeiten. Normalerweise erhält er ausschließlich bei einem erfolgreichen Verkauf bzw. Kauf eine entsprechende Vergütung.

Denn: Erbringt er eine gute Dienstleistung, kann er dafür natürlich einen angemessenen Lohn verlangen. Der Verkauf einer Immobilie ist für gewöhnlich mit viel Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Auf der anderen Seite bekommen fachkundige Immobilienmakler nur dann eine Vergütung, wenn ein Haus auch tatsächlich verkauft werden konnte. Denn es nützt einem nichts, wenn ein Makler zwar ohne Provision arbeitet, aber dann auch die Immobilie nicht erfolgreich verkaufen kann. 

Seriöse Immobilienmakler

Folgende zehn Punkte sollte Ihr zukünftiger Makler beantworten können. Daran erkennen Sie einen kompetenten Makler.

  1. Wie plant Ihr Makler seine Geschäfte?
  2. Welche Referenzen besitzt ihr Makler?
  3. Welchem Berufsverband gehört er an?
  4. Verfügt Ihr Makler über eine Ausbildung?
  5. Welche Leistungspalette wird angeboten?
  6. Welche Partner besitzt der Makler?
  7. In welchen Schritte möchte Ihr Makler beim Verkauf vorgehen?
  8. Wie schnell hat der Makler ein Objekt parat?
  9. Ist Ihr Makler durch eine Berufshaftplficht versichert?
  10. Wie führt der Makler das Gespräch mit Ihnen?

Was zeichnet einen Immobilienmakler aus? 

Ein vertrauenswürdiger Makler verlangt von seinen Kunden grundsätzlich keine Gebühren, wenn es um Dienstleistungen wie die Erstellung eines Exposés, die Beratung, einen Besichtigungstermin oder andere Tätigkeiten geht. Erst wenn er eine Immobilie erfolgreich verkauft hat, darf und sollte er dafür eine entsprechende Vergütung erhalten. 

Gute Makler zeichnen sich darüber hinaus dadurch aus, dass sie vollste Verantwortung dafür übernehmen, eine Immobilie zu den mit dem Besitzer der Immobilie vereinbarten Konditionen zu verkaufen. Weiß er bereits im Vorfeld, dass eine Immobilie schwer oder nicht zu vermitteln ist, wird er dies dem Besitzer der Immobilie ehrlich mitteilen. Auch wenn er nicht über das erforderliche Fachwissen über spezielle Immobilien oder zu wenig Zeit für die Vermittlung hat, wird er den Verkäufer darüber in Kenntnis setzen. 

Grundsätzlich nehmen gute Makler nur so viele Objekte in ihr Portfolio auf, wie sie tatsächlich umfassend betreuen können. Dabei geht es nicht um das Erstellen und Versenden von Exposés, sondern vielmehr um die Betreuung des Eigentümers, die Auswahl geeigneter Kaufinteressenten und um das Durchführen von Besichtigungen. Doch damit nicht genug: Makler stellen im Vorfeld sicher, dass ein Kaufinteressent auch den geforderten Preis für eine Immobilie bezahlen kann. Dafür kümmert er sich in der Regel selbst um eine Bonitätsprüfung oder um den Erhalt von Gehalts- bzw. Vermögensnachweisen. 
Weiterhin lässt sich ein seriöser Makler daran erkennen, dass er gerne Referenzen vorlegt. 

All diese Ansprüche stellen wir an uns! An uns als Immobilienmakler!

Jürgen Poschmann

Wir könnten diese Liste endlos fortsetzen, denn persönliche Aspekte wie Zuverlässigkeit, Ehrlichkeit und Fachkompentenz sind ebenfalls wichtig. Doch wie sollen potentielle Kunden diese Punkte beim ersten Gespräch einschätzen? An den genannten Punkten kann man sich in der Regel gut orientieren – letzten Endes sollte man hier einfach seinem Bauchgefühl vertrauen. 

Die Provision

Wie viel erhält der Makler?

In der Regel vereinbaren der Makler und der Besitzer einer Immobilie beim Vertragsabschluss, wie hoch die Vergütung für den Makler ausfällt, sofern dieser das Objekt erfolgreich verkauft. Hier spricht man von der sogenannten Maklerprovision. Beim Verkauf einer Immobilie gibt es keine gesetzlich festgelegte Obergrenze: Die Provision wird stets individuell zwischen dem Makler und dem Auftraggeber vereinbart. Sie liegt in der Regel bei etwa 5 bis 7 % des Kaufpreises, zu dem die Immobilie letzten Endes verkauft wird.

Wie hoch die Provision tatsächlich ausfällt, hängt auch von der jeweiligen Region ab – hier kann sich der Interessent an marktüblichen Werten orientieren. 

Wer bezahlt ihn? 

Wer die Provision bezahlt, hängt für gewöhnlich vom Standort der Immobilie ab. Hier gibt es zwischen den Bundesländern teilweise große Unterschiede. In den meisten Fällen ist es allerdings so, dass der Käufer und der Besitzer der Immobilie die Provision jeweils zur Hälfte bezahlen. 

Wann sich eine Provision verhandeln lässt 

Kaufinteressen haben manchmal die Möglichkeit, über die Höhe der Provision zu verhandeln. Dies gilt vor allem, wenn ein Makler ansonsten kaum Kaufinteressenten und Schwierigkeiten hat, die Immobilie überhaupt an jemanden zu vermitteln. Denn in solchen Fällen verzichtet ein Makler lieber auf eine Provision, anstatt überhaupt keinen Verkauf zu erzielen. Verhandelbar ist die Höhe einer Provision außerdem, wenn sie außerordentlich hoch ist und der Kaufinteressent den Vertrag zeitnah unterzeichnen möchte. Auch hier hat er gute Chancen, Geld zu sparen. 

Auf der anderen Seite bieten sich ebenso für Verkäufer Möglichkeiten, eine günstigere Provision auszuhandeln.

Ein Beispiel: Besitzt er ein Objekt, das für den Makler äußerst interessant ist und fürchtet der Makler, dass der Eigentümer einen anderen Immobilienmakler beauftragen kann, kommt der Makler einem häufig entgegen. Anders sieht es jedoch aus, wenn es sich um eine Vermietung handelt: Hier lässt sich die Provision eher selten aushandeln, weil sie in den meisten Fällen in der Höhe von zwei Nettokaltmieten berechnet wird.

Haben Sie Fragen? Dann geben wir gerne kostenlose Antworten 😉

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